Allgemein – ETR Elektrotechnik https://www.etr-elektrotechnik.de Eine weitere Rennergy Partner Website Mon, 21 Sep 2020 11:37:29 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.8 https://www.etr-elektrotechnik.de/wp-content/uploads/sites/5/2020/10/cropped-Logo_ETR_white-1-32x32.png Allgemein – ETR Elektrotechnik https://www.etr-elektrotechnik.de 32 32 Hallo Welt! https://www.etr-elektrotechnik.de/hallo-welt/ https://www.etr-elektrotechnik.de/hallo-welt/#respond Mon, 21 Sep 2020 11:37:29 +0000 https://partner.pelletpower-rennergy.de/etr-elektrotechnik/?p=1 Willkommen bei Rennergy Partner. Dies ist dein erster Beitrag. Bearbeite oder lösche ihn und beginne mit dem Schreiben!

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KfW Förderungen 2020 https://www.etr-elektrotechnik.de/kfw-foerderungen-2020/ https://www.etr-elektrotechnik.de/kfw-foerderungen-2020/#respond Thu, 19 Mar 2020 09:00:00 +0000 https://www.etr-elektrotechnik.de/kfw-foerderungen-2020/ KFW Förderprogramm 2020

Bei der KfW-Förderung handelt es sich um Kredite und Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die KfW ist eine staatliche Förderbank und verfolgt einen öffentlichen Auftrag. In Deutschland unterstützt sie die Investitionen von Bürgern, kommunalen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Wer ein Eigenheim erwerben will, kommt an der KfW kaum vorbei: Die KfW-Förderung bietet zum Hausbau oder Hauskauf eine Vielzahl von Förderprogrammen mit sehr zinsgünstigen Krediten an. Daneben gibt es für bestimmte Zwecke auch Zuschüsse, die nicht zurück bezahlt werden müssen. Auf diese Weise hilft die KfW nicht nur beim Kauf eines Eigenheims, sondern sie regt auch dazu an, diesen Wohnraum möglichst energieeffizient zu bauen beziehungsweise zu sanieren. 

 

Förderkredite und Zuschüsse für bestehende Immobilien – Energieeffizient Sanieren und Erneuerbare Energien nutzen

Mehr zum Thema

Programm 151 – KREDIT
Energieeffizient Sanieren – Kredit

Kredit für die komplette Sanierung oder für einzelne energetische Maßnahmen

  • Förderkredit mit 0,75 %  Sollzins p.a
  • Förderkredit bis zu 120.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen
  • Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum
  • Weniger zurückzahlen: bis zu 48.000 Euro Tilgungszuschuss
  • Begleitung durch Experten für Energie­effizienz kann mit bis zu 4.000 Euro extra gefördert werden (Programm 431)

Programm 430 – ZUSCHUSS
Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss

Zuschuss für die komplette Sanierung oder einzelne energetische Maßnahmen

  • Zuschuss bis zu 48.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus  oder 10.000 Euro für Einzelmaßnahmen
  • Auch für den Kauf von saniertem Wohnraum
  • Für private Eigentümer

Programm 167 – KREDIT
Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit

Für die Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien

  • Förderkredit mit 0,78 % effektivem Jahreszins
  • Für alle, die ihre Heizungsanlage in Wohn­gebäuden auf erneuer­bare Energien umstellen
  • Auch für den Kauf von saniertem Wohn­raum mit neuer Heizungsanlage
  • Bis zu 50.000 Euro Kreditbetrag
  • Als ideale Ergänzung BAFA-Zuschuss „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ beantragen

 

Förderkredite und Zuschüsse für neue Immobilien – Energieeffizient Bauen und Erneuerbare Energien nutzen

Mehr zum Thema

Programm 153 – KREDIT
Energieeffizient Bauen

Für den Bau oder Kauf eines neuen KfW-Effizienzhauses

  • Förderkredit mit 0,75 % Sollzins p.a.
  • Bis zu 120.000 Euro je Wohnung 
  • Für alle, die ein neues KfW-Effizienzhaus  oder eine entsprechende Eigentums­wohnung bauen oder kaufen
  • Weniger zurückzahlen: bis zu 30.000 Euro mit dem Tilgungszuschuss 
  • Begleitung durch Experten für Energie­effizienz kann mit bis 4.000 Euro extra gefördert werden

 

Förderkredite und Zuschüsse für bestehende und neue Immobilien

Mehr zum Thema

Programm 270 – KREDIT
Erneuerbare Energien – Standard

Der Förderkredit für Strom und Wärme

  • Ab 1,03 % effektivem Jahreszins
  • Bis zu 50 Mio. Euro Kreditbetrag
  • Für Anlagen zur Erzeugung von Strom und Wärme, für Netze und Speicher
  • Für Photovoltaik, Wasser, Wind, Biogas und vieles mehr
  • Für Privatpersonen, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

Programm 431 – ZUSCHUSS
Energieeffizeint Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung

Für die Planung und Baubegleitung durch einen Experten für Energieeffizienz

  • Zuschuss bis zu 4.000 Euro
  • Die KfW übernimmt 50% der Kosten eines Experten für Energieeffizienz
  • Auch geeignet, um Zertifikate für nachhaltiges Bauen zu erstellen
  • Kann nur zusammen mit den Förderprodukten 151/152, 430 oder 153 genutzt werden

 

Quelle: Kreditanstalt für Wiederaufbau – KfW, Stand 23.03.2020

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Pelletpreise – März 2020 https://www.etr-elektrotechnik.de/pelletpreise-maerz-2020/ https://www.etr-elektrotechnik.de/pelletpreise-maerz-2020/#respond Tue, 17 Mar 2020 06:30:00 +0000 https://www.etr-elektrotechnik.de/pelletpreise-maerz-2020/ Preis für Holzpellets im März erneut gesunken

Berlin, 16. März 2020. Holzpellets sind im März mit 256,66 EUR/Tonne (t) günstiger als im Vormonat. Im Vergleich zu Februar ist ein Rückgang von 1,9 Prozent für 6 t Abnahme zu verzeichnen, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet. Zum Vorjahresmonat sind es sogar 4,1 Prozent weniger. Das entspricht einem Kilopreis von 25,67 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme kostet 5,13 Cent. Der Preisvorteil der Holzpresslinge gegenüber Heizöl bleibt trotz Preisrutsch an den Ölmärkten bei 5,1 Prozent, gegenüber Erdgas bei rd. 17,0 Prozent.Die Vorzüge des heimischen, nachwachsenden Energieträgers Holzpellets zeigen sich vor allem in den Wintermonaten. Preiskonstanz und breite Verfügbarkeit sind klare Vorteile, von denen Betreiber einer Pelletheizung in diesem Winter wieder profitieren. „Grundlage für den gleichbleibend günstigen Preis ist ein funktionierender Markt, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut“, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. „Unberechenbare Preisschwankungen aufgrund von politischen Krisen und wirtschaftlichen Auseinandersetzungen wie bei den fossilen Brennstoffen Öl und Gas sind für den deutschen Pelletmarkt kein Thema. Dazu kommt der unbestreitbare Klimaschutzfaktor der Presslinge, der vom Staat auch beim Heizungstausch großzügig honoriert wird“, so Bentele weiter.

Eine hohe Qualität ist das A und O beim Brennstoffeinkauf. Bei Pellets ist das Zertifikat ENplus ein guter Indikator, um auf den ersten Blick sowohl beste Verbrennungseigenschaften als auch eine professionelle Logistik zu erkennen. Händleradressen listet die Webseite www.enplus-pellets.de.

Regionalpreise

Beim Preis für Holzpellets ergeben sich im März 2020 regional folgende Unterschiede (Abnahmemenge 6 t): In Süddeutschland sind Pellets mit 255,51 EUR/t am günstigsten. Die Region Nord/Ost liegt mit 256,53 EUR/t fast gleichauf mit der Region Mitte, wo Pellets 256,54 EUR/t kosten.

Größere Mengen (26 t) wurden im März 2020 zu folgenden Konditionen gehandelt: Süd: 240,04 EUR/t, Mitte: 236,83 EUR/t, Nord/Ost: 237,45 EUR/t (alle inkl. MwSt.).

DEPV-Index

Der DEPV-Preisindex wird seit 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge.

DEPV-Index März 2020 6 t: 256,66 EUR

(Abnahme 6 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).

DEPV-Index März 2020 26 t: 239,74 EUR

(Abnahme 26 t Pellets lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.).

Differenzierte Preise für Holzpellets (Quelle: DEPI)

für 3 t, 6 t und 26 t, sortiert nach Süd-, Mittel- und Nord-/Ostdeutschland

Quelle: Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V., Stand: 17.03.2020

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BAFA Förderprogramm 2020 https://www.etr-elektrotechnik.de/bafa-foerderprogramm-2020/ https://www.etr-elektrotechnik.de/bafa-foerderprogramm-2020/#respond Thu, 05 Mar 2020 08:00:00 +0000 https://www.etr-elektrotechnik.de/bafa-foerderprogramm-2020/ BAFA Förderprogramm 2020

Förderungen für das Heizen mit erneuerbaren Energien 

Grundlage ist das in wesentlichen Punkten angepasste Marktanreizprogramm zur Förderung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt. Die geänderte Richtlinie ist am 01.01.2020 in Kraft getreten. Seit dem 02.01.2020 können Anträge über das elektronische Antragsformular beim BAFA gestellt werden. Für vorher beantragte Maßnahmen oder bereits bewilligte Anträge gelten die Bestimmungen der Förderrichtlinie vom 11.03.2015.

Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der tatsächlich für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet. Dabei werden auch die Kosten für notwendige Umfeldmaßnahmen zur Installation der neuen Anlage berücksichtigt. Antragsteller, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, können die Kosten außerdem einschließlich der Umsatzsteuer ansetzen.

Was wird gefördert?

In Neubauten werden Solarkollektoranlagen mit 30% der förderfähigen Kosten und Biomasse- sowie Wärmepumpenanlagen mit 35% der förderfähigen Kosten gefördert, sofern sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

In bestehenden Gebäuden, d.h. solchen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als 2 Jahren ein Heizungs- bzw. Kühlsystem in Betrieb genommen war, das ersetzt oder unterstützt werden soll, werden mit 20 bis 35% gefördert. Bei Austausch einer alten Ölheizung sogar mit bis zu 45%.

Solarthermieanlagen

Die Errichtung oder Erweiterung von Solarthermieanlagen zur thermischen Nutzung wird gefördert, wenn sie überwiegend der Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung, der Kälteerzeugung oder der Zuführung der Wärme/Kälte in ein Wärme- oder Kältenetz dienen.
Anlagen, die die Technischen Mindestanforderungen erfüllen, werden in einer Liste geführt.

Die Förderung beträgt bis zu 30 % der förderfähigen Kosten.
Die Fördervoraussetzungen finden Sie hier.

Biomasseanlagen

Gefördert wird die Installation von:

  • Kesseln zur Verbrennung von Biomassepellets und –hackschnitzeln
  • Pelletöfen mit Wassertasche
  • Kombinationskesseln zur Verbrennung von Biomassepellets bzw. Hackschnitzeln und Scheitholz
  • sowie besonders emissionsarme Scheitholzvergaserkessel ab 5 kW Nennwärmeleistung zur thermischen Nutzung.

 

Auch die Nachrüstung von Sekundärbauteilen zur Partikelabscheidung oder zur Brennwertnutzung wird gefördert.
Anlagen, die die Technischen Mindestanforderungen erfüllen, werden in Listen geführt.

Förderfähige Biomasseanlage im Gebäudebestand:

 

Förderfähige Biomasseanlage im Neubau:

Die Förderung beträgt bis zu 35% der förderfähigen Kosten.
Die Fördervoraussetzungen finden Sie hier.

Effiziente Wärmepumpenanlagen

Gefördert wird die Errichtung von effizienten Wärmepumpenanlagen einschließlich der Nachrüstung bivalenter Systeme, wenn sie überwiegend der Warmwasserbereitung und/oder Raumheizung von Gebäuden oder der Zuführung der Wärme in ein Wärmenetz dienen.

Anlagen, die die Technischen Mindestanforderungen erfüllen, werden in einer Liste geführt.

Die Förderung beträgt bis zu 35% der förderfähigen Kosten.
Die Fördervoraussetzungen finden Sie hier.

Hybridheizungen

… die mehrere Anlagen kombinieren und mit Inbetriebnahme Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen

EE-Hybridheizungen kombinieren ausschließlich Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien (Solar, Biomasse oder Wärmepumpe) über eine gemeinsame Steuerungs- und Regelungstechnik miteinander.

Die Förderung beträgt bis zu 35 % der förderfähigen Kosten.

Gas-Hybridheizungen kombinieren eine neue Gasheizung mit einem oder mehreren Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien (Solar, Biomasse oder Wärmepumpe) über eine gemeinsame Steuer- und Regelungstechnik.
Technische Voraussetzungen sind u. a. für die Förderung der Gas-Hybridheizung:

  • die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ETA S) muss mindestens 92 % erreichen
  • eine hybridfähige Steuerungs- und Regeltechnik muss installiert oder vorhanden sein
  • der regenerative Wärmeerzeuger muss mindestens 25 % der Heizlast des versorgten Gebäudes bedienen. Informationen zur Berechnung finden Sie bei den Fördervoraussetzungen.
  • der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage

 

Die Förderung beträgt bis zu 30 % der förderfähigen Kosten. Dies gilt für die gesamte förderfähige Anlage, inklusive aller erneuerbaren Wärmeerzeuger.
Die Fördervoraussetzungen finden Sie hier.

Austauschprämie für Ölheizungen

Wird eine Ölheizung durch eine förderfähige Hybridheizung, Biomasseanlage oder Wärmepumpenanlage ersetzt, erhöht sich der gewährte Fördersatz um 10 Prozentpunkte. Dadurch ergibt sich für Heizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzen, ein Fördersatz von 45% und für Heizungen, die sowohl erneuerbare Energien als auch Erdgas nutzen ein Fördersatz von 40%.

Die Fördervoraussetzungen finden Sie hier.

Wichtig zu beachten:

Die Antragstellung muss vor Vorhabenbeginn erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA. 

Die Kumulierung mit anderen Fördermitteln für die gleichen förderfähigen Kosten ist grundsätzlich möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programm ist eine Kumulierung nur bei den KfW-Programmen Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153) und „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167) möglich.

Nicht zulässig ist eine Kumulierung mit der Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden (§ 35 c Einkommenssteuergesetz).

Quelle: Bundesamt für Wirtschauft und Ausfuhrkontrolle, Stand 01.03.2020

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Pelletmarkt von 2019 und Prognose für 2020 https://www.etr-elektrotechnik.de/pelletmarkt-von-2019-und-prognose-fuer-2020/ https://www.etr-elektrotechnik.de/pelletmarkt-von-2019-und-prognose-fuer-2020/#respond Wed, 04 Mar 2020 14:30:00 +0000 https://www.etr-elektrotechnik.de/pelletmarkt-von-2019-und-prognose-fuer-2020/ 2019 so viele Holzpellets wie noch nie – Kesselzahlen ziehen langsam nach

Berlin, 27. Februar 2020. Im Jahr 2019 war ein leichter Aufwärtstrend in der Pelletbranche festzustellen, so der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Ein Meilenstein war die Rekordproduktion von mehr als 2,82 Mio. Tonnen (t) Holzpellets, was einer Steigerung um 16,8 Prozent zum Vorjahr entspricht. 2,3 Mio. t Pellets wurden in 492.000 Pelletfeuerungen im Inland verbraucht, der Überschuss exportiert. Mit 34.650 Pelletfeuerungen ging der Zubau nur langsam um 4,3 Prozent voran. Insgesamt haben diese Anlagen 2019 rd. 3,45 Mio. t CO2 eingespart. Aufgrund der deutlich verbesserten Förderbedingungen für erneuerbare Wärme geht der DEPV für dieses Jahr von einem deutlich stärkeren Marktwachstum aus.

Produktion und Verbrauch von Holzpellets in Deutschland

Der Produktionsrekord belegt, dass Holzpellets als heimischer Brennstoff eine Versorgung mit klimafreundlicher Wärme auch im größeren Maßstab leisten können. Auf nachhaltiger Basis wurden in Deutschland im Jahr 2019 2,821 Mio. t Holzpellets produziert. Im Vergleich zum Vorjahr (2,415 Mio. t) ist das eine erhebliche Steigerung um 16,8 Prozent. Der Verbrauch belief sich 2019 bundesweit auf knapp 2,3 Mio. t. Knapp ein Viertel der deutschen Pelletproduktion (24,1 Prozent) wird in Säcke abgefüllt und für Pelletkaminöfen hierzulande oder im benachbarten Ausland genutzt. „Wir würden uns freuen, wenn Produktionssteigerungen in Zukunft nicht ganz so stark exportgetrieben wären, sondern mehr Pellets direkt in der Region genutzt würden“, so Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV. „Momentan hat die Witterung noch einen deutlich stärkeren Einfluss auf den Pelletverbrauch als der Anlagenzubau. Das hilft nur bedingt, die Ziele aus dem Klimaschutzplan 2030 zu erreichen.“ Die 2019 erzielte Einsparung von 3,45 Mio. t. CO2 belegt, welch wichtige Rolle die kleinen Presslinge bei der Erreichung der Klimaziele 2030 spielen können.
Holzpellets aus Deutschland zeichnen sich durch hochwertige Qualität aus: 97,2 Prozent wurden in der Premiumklasse ENplus A1 hergestellt. Der Hauptrohstoff sind Späne direkt aus dem Sägewerk. Als Land mit der europaweit höchsten Sägewerksdichte und dem damit verbundenen Anfall von Resthölzern ist Deutschland auch bei der Pelletproduktion international führend. Für das laufende Jahr rechnet der DEPV mit einem moderaten Anstieg der Pelletproduktion auf 3 Mio. t.

Markt für Pelletfeuerungen in Deutschland

Mit rd. 34.650 im Inland abgesetzten Pelletfeuerungen wurde das Vorjahresergebnis (33.225) um 4,3 Prozent erneut übertroffen. Zugebaut wurden im Einzelnen 19.000 Pelletkaminöfen, 15.000 Pelletkessel und wasserführende Pelletkaminöfen mit einer Leistung bis 50 kW sowie 650 Kessel/Pellet-KWK-Anlagen größer 50 kW. Insgesamt wurden durch Pelletfeuerungen auf diese Weise im Jahr 2019 bundesweit rd. 11,3 Terawattstunden Endenergie zur Verfügung gestellt. Das machte etwa 6,5 Prozent der erneuerbaren Energien im Wärmesektor bzw. knapp 1 Prozent des gesamten Wärmeverbrauchs in Deutschland aus.

„Trotz des Produktionsrekords wurde das Klimapotenzial der Branche nicht ausgeschöpft“, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele: „Die seit Jahresbeginn erheblich verbesserten Förderbedingungen des Bundes für den Einbau von modernen Holz- und Pelletfeuerungen sind allerdings ein wichtiger Schritt in Richtung einer tatsächlichen Wärmewende. Seit Anfang des Jahres zeigen Kunden ein großes Interesse am Heizen mit Pellets.“ Bentele sieht darin ein gutes Zeichen für das laufende Wirtschaftsjahr und freut sich über die steigende Nachfrage. „Leider gibt es noch zu wenige auf erneuerbare Energien spezialisierte Heizungsbauer. Aus diesem Grund bieten wir zusammen mit den SHK-Innungen und unseren Mitgliedern Infotage zur neuen Förderung an und qualifizieren in über 100 Schulungen zum Pelletfachbetrieb.“
Für das Jahr 2020 rechnet der DEPV mit der Zunahme des Zubaus an Pelletfeuerungen um 6.200 Stück auf 40.850 Anlagen (gegenüber rd. 34.650 Feuerungen 2019), davon etwa die Hälfte Pelletkaminöfen. Die Versorgung mit Pellets sei aufgrund des nachhaltigen Rohstoffangebots gesichert. „Wer in Zukunft klimafreundlich heizen will, kommt nicht an der Pelletheizung vorbei!“, so Bentele.

Stabiler Pelletpreis

Der Preis für Pellets war auch im Jahr 2019 wie gewohnt stabil und günstig. Im Jahresdurchschnitt zahlten Heizungsbetreiber für eine Tonne Pellets 251,22 EUR, was 5,02 ct/kWh entspricht. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr, aber 8,0 Prozent weniger als 2013. Heizöl war 2019 im Schnitt mit 6,88 ct/kWh 37 Prozent teurer als die Holzpresslinge, Gas mit durchschnittlich 6,23 ct/kWh 24 Prozent teurer.

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